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Solarthermie in 4 Minuten in Betrieb

Solarthermie in 4 Minuten in Betrieb

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Immobilienbesitzer informieren sich heutzutage sehr genau, wenn es um Wärme für Wasser und Räume geht.
Urs Kobler aus Steinach, SG, hat die Inbetriebnahme der thermischen Solarkollektoren UltraSol genau verfolgt – und sie war tatsächlich in nur wenigen Minuten erledigt – dank dem Trinkwasserspeicher SolKit aqua.
Herr Kobler, seit Frühling 2018 haben Sie anstelle der zuvor drei Paneele zwei Solarkollektoren UltraSol auf dem Dach. Der Sommer 2018 war extrem heiss. Ihre ersten Erfahrungen?
Urs Kobler: Ein Vergleich zu früher drängt sich zuerst auf. Die Stagnationstemperatur war so hoch, dass die Trägerflüssigkeit, welche die Sonnenwärme transportiert, oft ausflockte. Der Pumpe setzten diese Flocken und Klumpen sehr zu, und ich musste sie, wie auch die Flüssigkeit, in all den Jahren mehrmals auswechseln. Diese Probleme sind nun vergessen. Dank der spezifischen Konstruktion des UltraSol wird die Maximaltemperatur gar nicht mehr erreicht. Die niedrige Stagnationstemperatur verhindert auch Überdruck im System. Der vergangene Sommer brachte über Tage und Wochen sehr hohe Lufttemperaturen. Er stellte die beiden Solarkollektoren auf eine harte Probe, und sie haben mit Bestnote bestanden.
Auch die Regelungstechnik hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten riesige Fortschritte gemacht. Steigert sie auch den Komfort?
Urs Kobler: Die Regelung ist jetzt viel mehr als ein simples Ein/Aus. Die Pumpe des UltraSol kann modulieren, und die TopTronic regelt den modulierenden Betrieb. Sie ist mit dem Internet verbunden, und dank dieser Online-Anbindung haben mich die Hoval-Fachleute im Regionalcenter Ostschweiz aus Distanz und doch direkt unterstützen können, damit die TopTronic den Betrieb nun gemäss unserem individuellen Warmwasserbedarf regelt. Der ist werktags anders als am Wochenende. Doch die TopTronic hat das im Griff. Meine Lebenspartnerin, die zwanzigjährige Tochter und ich, wir haben stets warmes Wasser, brauchen uns aber um nichts weiter mehr zu kümmern. Das ist ein echter Komfortgewinn!
Zu diesem System gehört der neue Trinkwasserspeicher SolKit aqua. Der Speicher fasst 500 l und ist für die Kombination mit einer Wärmepumpe konzipiert. Wie passen nun Oelkessel, Wärmepumpe und eine Solaranlage zusammen?
Urs Kobler: In einem nächsten Schritt werden wir die Ölheizung durch eine Luft/Wasser-Wärmepumpe ersetzen. Dann wird das System komplett sein und zu 100% mit erneuerbarer Energie arbeiten. Zwei Tage vor diesem Interview sind nämlich zu den beiden UltraSol noch Photovoltaik-Module aufs Dach gekommen, sodass wir nun, mit Blick auf die Wärmepumpe, auch CO2-frei Strom produzieren. Die Wärmepumpe werden wir dann natürlich auch über die TopTronic regeln, und sie wird dann via Internet sogar die ortsgenaue Wetterprognose einbeziehen: Ist zum Beispiel für einen Wintervormittag Sonne angesagt, wird unsere Wärmepumpe am Morgen nicht auf Hochtouren laufen.
Das ist Technologie auf höchstem Niveau. Sie liefert Energieeffizienz, und sie schont Material und Klima. Kehren wir zurück zum neuen Trinkwasserspeicher SolKit aqua: Der scheint sogar Nerven zu schonen!
Urs Kobler: Das kann man wohl sagen. Der Fachmann, der bei uns vorbeikam, um die beiden frisch installierten UltraSol in Betrieb zu nehmen und die Trägerflüssigkeit in den Wärmetauscher des Trinkwasserspeichers SolKit aqua einzufüllen, brauchte dafür tatsächlich nur vier Minuten, wie das Hoval prophezeit hatte. Die vorgängige Installation war natürlich etwas aufwändiger. Aber schon toll, dass die Inbetriebnahme, die früher einen halben Tag dauern konnte, jetzt eine Frage von ein paar Minuten ist. Der Mann speiste die Flüssigkeit mit einem speziellen Werkzeug-Kit, das mitgeliefert wurde, elegant ein und nahm gleichzeitig die Anlage in Betrieb. In diesem System darf, ja muss Luft sein, und Luft war bisher ein Tabu im Solarkreislauf. Ich bin ein kritischer Mensch und gebe mich nicht so schnell zufrieden. Doch jetzt habe ich ein System, das dann zusammen mit der Wärmepumpe „State of the Art“ sein wird.