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Fernwärme: alles aus einer Hand, alles mit einem Leitsystem

Fernwärme: alles aus einer Hand, alles mit einem Leitsystem

Heizzentrale in Eschen, Liechtenstein

Ein komplettes Systempaket, mit Energiezentrale und Unterstationen, aus einer Hand. Ein gesamtes Fernwärmenetz, mit einem einzigen System lenkbar: absolut machbar.

  • Fernwärme
  • Renovierung
  • Biomasse

Die Heizzentrale erzeugt die Wärme in zwei Holzpellets-Kesseln BioLyt (160). Ein Gaskessel deckt Spitzenlasten ab.

Der Beweis steht in Eschen im Fürstentum Liechtenstein. Und die eine einzige Hand, die alles samt Leittechnik liefert, heisst Hoval.
Im Untergeschoss des Gemeindezentrums in Eschen verbirgt sich seit kurzem das Herzstück: die Heizzentrale eines neuen, im Entstehen begriffenen Fernwärmenetzes. Die Heizzentrale erzeugt die Wärme in zwei Holzpellets-Kesseln Hoval BioLyt (160) – das ergibt eine Leistung von rund 320 kW. Je nach Wärmebedarf sind je ein oder beide Kessel in Betrieb. Im Winter deckt ein Doppelkessel Hoval UltraGas (900D) die Spitzenlasten ab. Das bivalente System erzeugt somit den grössten Teil der Jahreswärme CO2-neutral. Es wird sogar noch klimaschonender arbeiten, sobald in einem geplanten weiteren Schritt der Holzhackschnitzel-Kessel der bestehenden „Heizzentrale Primarschule“ an die neue Heizzentrale angebunden wird. Das Warmwasser lagert in einem Hoval-Heizungsspeicher, der 9000 l fasst und der ausschliesslich in der Schweiz und in Liechtenstein angeboten wird.

TransTherm-Übergabestationen übertragen die in der Heizzentrale produzierte Wärme.

Übergabestationen Hoval TransTherm übertragen die in der Heizzentrale produzierte Wärme von der Fernleitung zu den einzelnen Kunden: Für die Gemeindeverwaltung, die nahe Kirche und den Gemeindesaal macht das eine TransTherm pro mit 280 kW Leistung, für den Supermarkt auf der anderen Strassenseite eine TransTherm pro mit 100 kW Leistung und für ein Ärztehaus eine TransTherm giro mit 60 kW Leistung.

Umweltverträglich und sicher

Die Liechtensteinische Gasversorgung (LGV) hat das Fernwärmenetz initiiert und betreibt es.

Beim Konzipieren und Planen haben wir uns von zwei Anforderungen leiten lassen – von Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit.
Wärmeversorgung und erneuerbare Energien. Dass die bestehende „Heizzentrale Primarschule“ mit der neuen „Heizzentrale Gemeindezentrum“ verbunden würde, stand ebenfalls von vornherein fest. „2019 werden wir dafür die Leitung erstellen“, so Michael Baumgärtner. Dann wird die Zahl der Wärmeabnehmer steigen: „Wir gehen langfristig von 30 Kunden aus. Darunter sind auch geplante Neubauprojekte.“

Ein Leitsystem für das gesamte Netz

Das Leitsystem HovalSupervisor visualisiert sämtliche Komponenten des Systempakets.

Zur Heizzentrale, dem Herzstück des Fernwärmenetzes, und zu seinen jetzigen und zukünftigen Verästelungen kommt als Kopf die Leittechnik.
Sämtliche Hoval Komponenten des Netzes sind mit der Regelungs-Software Hoval TopTronic ausgestattet. Diese ihrerseits kommuniziert mit dem Leitsystem HovalSupervisor, ohne dass dazu noch eine spezifische Programmierung der einzelnen Komponenten notwendig ist. Die Leittechnik HovalSupervisor klinkt sich so gut wie automatisch ein und visualisiert die Anlage auf dem Bildschirm des PCs. Die Techniker der Liechtensteinischen Gasversorgung (LGV), die das Eschner Fernwärmenetz betreuen, können es direkt am Bildschirm überwachen, den Betrieb der Heizzentrale und der Unterstationen aufeinander abstimmen und so stets weiter verbessern.

Projektleiter Marc Good ist sich der vielen Optionen bewusst, die das Leitsystem HovalSupervisor bietet:

Die systemrelevanten Funktionen lassen sich dank der einfachen Benutzeroberfläche schnell erlernen und erfolgreich anwenden. Doch es wird noch einige Zeit dauern, bis wir die Software mit all ihren Funktionen vollumfänglich werden nutzen können.

Marc Good weiss aber auch, dass er jederzeit auf die Unterstützung von Hoval zurückgreifen kann.
Das gesamte System lässt sich jedenfalls dank Dutzenden von Messpunkten in seiner ganzen Tiefe beobachten und analysieren. Da wird nicht nur an einem Punkt optimiert, sondern da steht immer das komplette System im Blickfeld: Die Leittechnik HovalSupervisor macht das ganze Fernwärmenetz letztlich noch effizienter, umweltschonender und sparsamer, als es ohnehin schon ist.

Komplexität verringern

Dass wir für dieses Projekt sämtliche Komponenten für das neue Fernwärmenetz von Hoval bezogen haben und sich diese zum kompletten System bündeln, bringt beträchtliche Vorteile mit sich.

So sagt Michael Baumgärtner, Mitglied der Geschäftsleitung der Liechtensteinischen Gasversorgung (LGV). Sowohl bei der Projektierung als auch im Bau reduziert sich die Zahl der Projektbeteiligten, die Koordination wird einfacher, und die Anzahl Schnittstellen ist überschaubar – auch im Betrieb.“

Das macht den Unterschied

  • Über eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) von Hoval kann das Wasser in den Fernleitungen vorgemischt und dadurch der Wärmeverlust der Leitungen minimiert werden.
  • Indem Druckschlechtpunkte im Fernwärmenetz gemessen werden, lassen sich die Fernwärmepumpen durch die SPS drehzahlgeregelt am nötigen Minimum betreiben. Das spart elektrische Energie und sorgt dafür, dass jeder Abnehmer stets mit genügend Wärme versorgt wird. 
  • Das Leitsystem visualisiert die Datenpunkte der Zentralenregelung.