Nachhaltige Wärmeversorgung mit Hoval und Energie aus dem Bodensee
Seewasser als zukunftssichere Energie-, Wärme- und Kältequelle nutzen. Dieses ambitionierte Ziel verfolgt das Projekt «Energie aus dem Bodensee». Hoval und das Projektteam sind dabei für einen grossen Teil des Vorhabens ein Schlüssel.
- Einfamilienhaus, Mehrfamilienwohnhaus, Bürogebäude
- Renovierung
- Wärmepumpe, Thermische Netze/Anergie
Projektdaten
Projekttyp: Versorgung Anergienetz mit Wärmepumpen (über 100 Geräte vorgesehen)
Projektumfang: Im Vollausbau rund 1200 angeschlossene Haushalte
Standort: Steinach, SG
Heizungslösung: Thermalia dual Thermalia comfort und Thermalia twin
Der malerische Bodensee gehört zu den beliebtesten Naherholungsgebieten der Schweiz. Doch unter der Wasseroberfläche ruht ein verborgener Schatz: Im Bodenseewasser schlummert nämlich enormes Potenzial für nachhaltige Energie- und Wärmegewinnung. Dieses Potenzial nutzbar zu machen, ist das Ziel des Projekts «Energie aus dem Bodensee», an dem auch im grossen Stil Hoval beteiligt ist. «Und das Vorgehen ist aus technischer Sicht hochinteressant», sagt Heinz Hitz, Planerberater, der als Gesamtprojektleiter von Seiten Hoval das Kundenprojekt betreut. Konkret wird über eine neue Seewasserfassung Bodenseewasser angesaugt. Anschliessend werden dem Wasser in einer Energiezentrale über Wärmetauscher rund drei Kelvin entzogen und ins Anergienetz (Nahwärmenetz) eingespeist. In den einzelnen Haushalten und Gewerbebauten wird das Wasser mithilfe von Hoval Wärmepumpen auf die benötigten Temperaturen angehoben. Auf diese Weise verwandelt sich der Bodensee zu einer erneuerbaren Energiequelle, mit der sich Gebäude in Steinach und Horn heizen und kühlen lassen.
«Im Vollausbau mit rund 1200 angeschlossenen Haushalten sinken die CO₂-Emissionen jährlich um 3'000 Tonnen. Das entspricht einer Einsparung von etwa 900'000 Litern Heizöl», erklärt Martin Frei, Geschäftsführer der See Energie AG und Betreiber des Anergienetzes.
Ein Vergleich: Eine Tonne CO2 entspricht einer Fahrt über 4'900 Kilometer mit einem Auto, das pro hundert Kilometer 8.5 Liter Benzin verbraucht. Was wiederum 1500 Hin- und Rückfahrten von Steinach an das Nordkap entspricht.
Im Vollausbau mit rund 1200 angeschlossenen Haushalten sinken die CO₂-Emissionen jährlich um 3'000 Tonnen.
Martin Frei, Geschäftsführer der See Energie AG und Betreiber des Anergienetzes
Mit dem Projekt «Energie aus dem Bodensee» setzen die teilnehmenden Gemeinden die Vorgaben der «Energiestrategie 2050» des Bundes um und tragen dazu bei, die Treibhausgasemissionen abzusenken. Das Vorhaben hat auch deshalb besondere Strahlkraft, weil es als Leuchtturmprojekt für künftige Projekte dient. Für diese wichtige Unternehmung liefert Hoval über 100 Wärmepumpen des Typs Thermalia. Diese verrichten in teils komplexen Anlagen (Kaskaden) ihren Dienst und kommen alle im gleichen Anergienetz zum Einsatz. «Ein Vorhaben dieser Grösse umfasst mehrere Etappen und zieht sich über mehrere Jahre hin», betont Heinz Hitz. Das Projekt läuft seit 2021, er selbst ist seit Beginn involviert. Seine Erfahrung beim Begleiten und Koordinieren grosser Kundenprojekten ist für die Tätigkeiten am Bodensee Gold wert. Mit einem teamübergreifenden Projektteam, das Kompetenzen aus den Bereichen Innendienst, Verkaufssupport, Elektrobüro, Service und Inbetriebnahme, Planerberatung und Buchhaltung umfasst, kann Hoval «alles aus einer Hand» abdecken.
Viel erreicht und viel zu tun
Alle am Grossprojekt Beteiligten lernen laufend dazu und optimieren die Zusammenarbeit.
Heinz Hitz, Planerberater bei Hoval
Nutzenvorteile der Hoval Thermalia dual, twin und comfort
Erhöhter Komfort im Sommer durch die integrierte Kühlfunktion CleverCool – sorgt für angenehme Raumtemperaturen auch an heissen Tagen.
Besonders hohe Betriebssicherheit dank zwei getrennten Wärmepumpenkreisen – für zuverlässigen Betrieb und lange Lebensdauer.
Effiziente Wärmepumpe für niedrige Heizkosten und hohen Wohnkomfort – reduziert Energieverbrauch und sorgt für behagliche Wärme.
Nutzung ökologischer Umwelt-Seeenergie – umweltfreundliches Heizen und geringere Betriebskosten.